TV 2012: Volker Kukulenz & Trio / Jivecats

2012 war ein gutes Jahr. Am 03. Juli lief im ZDF die Kommissar Stolberg Sendung mit Volker Kukulenz & Trio, für die wir im Herbst 2011 zum Drehtag in Bonn/Bad Godesberg waren. Wir waren quasi als musikalische Statisten im Hintergrund auf der Gartenparty in mehreren Sequenzen zu hören und zu sehen, Volker hatte sogar Text. Leider ist das Video nicht mehr online. Später gab es einen kleinen Nachschlag mit den Jivecats zur Paderborner Swingnight in der WDR Lokalzeit OWL. Den Schnipsel habe ich gerade wiedergefunden, in der Mediathek ist der Beitrag auch schon längst nicht mehr.

The Ten Islands

2008 schrieb ich diesen Artikel ursprünglich für Schottland.de:

Jochen Roß & Jens-Uwe Popp
The Ten Islands (Eigenverlag)

Nachdem sich Jochen Roß an der Mandoline und der Gitarrist Jens-Uwe Popp bei ihrer letzten CD klassischer Musik des 20. Jahrhunderts gewidmet haben, versuchen sie bei ihrem neuen schottischen Silberling ‚The Ten Islands‘ gar nicht erst schottisch-keltische Folksmusik authentisch zu interpretieren.
Insofern ist die Scheibe im positiven Sinne nichts für Puristen, könnte aber durchaus als Einstieg dafür begeistern, sich mit entsprechender Musik zu beschäftigen. Eher weltmusikalisch aufbereitet lassen sich die Beiden durch illustere Gäste wie Rhani Krija an der Perkussion und den Kontrabassisten Guido Jäger aus dem gemeinsamen Umfeld von Giora Feidman unterstützen, bei einigen Stücken sorgt die Kanadierin Lisa Winn mit ihrer Stimme für das genretypische Gänsehautfeeling.
Neben vielen traditionellen Stücken verbeugt man sich vor dem schottischen Mandolinenspieler Nigel Gatherer mit drei seiner Kompositionen und der rührenden Geschichte im Booklet, wie jener die Liebe zur Musik wiederentdeckte und sie umso mehr zu schätzen weiß, nachdem er die Musik schon aufgegeben hatte. Diese Geschichte darf auch im übertragenen Sinn als Motto für das Album gelten, da sich das Duo insbesondere zum rauen melancholischen Charme Schottlands, der Landschaft, den Menschen und der Musik hingezogen fühlt. Mit intelligenten, abwechslungsreichen Arrangements wurde diese Begeisterung sensibel eingefangen, da stehen moderne ja rockig poppige Anklänge gleichberechtigt neben klassischen Idiomen. Aber nie wird der rote Faden der keltischen Musik aus dem Fokus gerückt.
Es ist diese Bereicherung durch den eigenen musikalischen Hintergrund, die die Platte sehr authentisch werden lässt und Lust auf mehr macht. Und wann fahren Sie nach Schottland?

Autor: Jens Hausmann

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Toto Blanke: In Memoriam

Skizze von Jens Hausmann 2013

Skizze von Jens Hausmann 2013

Als Toto Blanke für sein künstlerisches Schaffen kurz nach seinem 75. Geburtstag im November 2011 den Paderborner Kulturpreis bekam, scherzte er, dass er in so jungen Jahren noch gar nicht damit gerechnet hätte. Auch seine letzte Solo-Veröffentlichung ‚Take Time’ kurz darauf war ihm eher musikalische Momentaufnahme als abschließendes Werk, er hatte noch viel vor und jede Menge Ideen. Am 24. Oktober verstarb der Mann mit dem Hut und Schmunzeln unterm Schnauzbart nach kurzer schwerer Krankheit in Hamburg im Alter von 77 Jahren.
Als sein langjähriger Freund und Duo-Kollege Rudolf Dašek schon am 1. Februar desselben Jahres von uns ging, hätte der sympathische Künstler sicher selbst nicht damit gerechnet. Im Gitarren-Duo spielte Blanke seit 1978 gut ein halbes Duzend Tonträger ein. Er war auch offen für ganz andere Duos, wie mit Eugen Drewermann und Erwin Grosche. Bereits 1970 wechselte der Paderborner Autodidakt nach abgeschlossenem Architekturstudium ins Profilager und arbeitete mit dem niederländischen Pianisten Jasper van’t Hof und dem Schlagzeuger Pierre Courbois in der Band ‚Assosiation P.C.’ und später ‚Electric Circus’. In diesem Zusammenhang spielte der Jazzgitarrist mit Größen wie Charlie Mariano, Trilok Gurtu, Tony Lakatos und Joachim Kühn, was ihm zu internationaler Anerkennung verhalf. Zwischendurch nach Hamburg und Cadiqués pendelnd tobte sich der Kosmopolit Blanke bei experimentellen und leicht schrägen Solo-Aufnahmen im Paderborner Heimstudio aus und betätigte sich nebenher als begeisterter Filmer. All das passte zu seinem stets offenen Interesse neuen Dingen und anderen Menschen gegenüber, seinem herrlichen Sinn für Sprachwitz und leicht ironischen Humor und dieser angenehm ernsthaften Lässigkeit eines großartigen Lebenskünstlers. Adieu Toto.

Jens Hausmann

7 Modes: Ableitungen Dur Tonleiter – Modale Improvisation

Jeder einzelnen Stufe der Tonleiter können die jeweils charakteristische Akkord und deren Skalen zugeordnet werden. In dem Zusammenhang ist die Rede von Modes, Akkordskalen oder Kirchentonleitern. Egal, die meisten verstehen das theoretisch recht gut und kennen auch einige Fingersätze. Damit ist es aber leider nicht getan. Wer bislang grob durchblickt ist hier richtig, denn trotzdem gibt es immer wieder Schwierigkeiten diese verschiedenen Sounds in den Kopf und vor allem in die Ohren zu bekommen. Ich versuche hier mal einige praktische Tipps zusammenstellen, um das Material unter verschiedenen Gesichtspunkten/Blickwinkeln zugänglich zu machen. Egal wie man es sehen möchte, geht es dennoch immer um dieselbe Information, grundsätzlich greifen verschiedene Ansätze:
1. Welche Stufe der Dur Tonleiter liegt vor? Dorisch steht z.B. auf der zweiten Stufe.
2. Welche zusätzlichen Töne braucht man zu einer vertrauten Dur- oder Moll-Pentatonik. Eine Tonleiter besteht aus sieben Tönen, der Name Pentatonik kommt von der Zahl fünf, es fehlen also nur zwei Töne!
3. Was ist das charakteristische der jeweiligen Tonleiter? Beispiel: Lydisch ist eine Dur-Tonleiter mit übermäßiger Quarte.
4. Wo liegen die Halbtonschritte? Es gibt grundsätzlich zwei davon. Das Wissen um deren Position kann mancher zwar nicht direkt in eine hörbare Vorstellung umwandeln, aber langfristig wird es dabei helfen, versprochen!
5. Über welche Akkorde in der Begleitung lässt sich die jeweilige Skale üben? Hierzu gebe ich jeweils zwei Vorschläge. Los geht’s, sortiert nach Stufen:

C-Ionisch, (C-Dur)
1. C-Dur Tonleiter, erste Stufe, es geht also einfach nur um die Stammtöne.
2. C- Dur Pentatonik mit zusätzlicher 4 (F) und der großen 7 (B, dtsch: H) Diese beiden zusätzlichen Töne machen gerade den spezifischen Charakter aus, der die Unterscheidung zu Lydisch oder Mixolydisch ermöglicht.
3. Eine Dur-Tonleiter haben wir alle im Ohr, so leicht kann es gehen!
4. Die Halbtonschritte liegen zwischen der 3. – 4. und 7. – 8. Stufe.
5. Begleitung empfohlen mit einem einfachen C-Dur Akkord oder Cmaj7, C6
Eine andere Möglichkeit ist immer die drei Dur-Akkorde der originalen Durtonleiter über den Grundton der Skale zu spielen. In diesem Fall wäre das C-Dur, F-Dur, G-Dur auf den hohen Saiten allesamt mit C im Bass.

C-Dorisch
1. C-dorisch ist die zweite Stufe der Bb-Dur Tonleiter.
2. C- Moll Pentatonik mit zusätzlicher 2 (D) und der großen 6 (A). Der spezifische Charakter kommt vor allem vom bittersüßen Sound der Sexte insbesondere im Kontrast mit der b3 (Eb), man kennt diesen Sound z.B. von Santana ‚Samba Pa Ti‘, ‚Oye Como Va‘
3. Natürlich Moll mit großer 6, Mixolydisch mit b3, oder Dur mit b3 und b7.
4. Die Halbtonschritte liegen zwischen der 2. – 3. und 6. – 7. Stufe.
5. Begleitung empfohlen mit einem C-Moll7 Akkord, oder im Wechsel mit C-Moll6
Die drei Dur-Akkorde wären in diesem Fall Bb-Dur, Eb-Dur, F-Dur über C im Bass.

C-Phrygisch
1. C-Phrygisch ist die dritte Stufe der Ab-Dur Tonleiter.
2. C- Moll Pentatonik mit b2 (Db) und b6 (Ab) zusätzlich. Der spezifische Sound dieser beiden Töne bringt ein spanisches Flair.
3. Eine natürliche Molltonleiter mit b2, das Erkennungsmerkmal. Von Dur aus wird es zu kompliziert: b3 (Eb), b7 (Bb ) b6 (Ab) and b2 (Db).
4. Die Halbtonschritte liegen zwischen der 1. – 2. und 5. – 6. Stufe.
5. Begleitung empfohlen mit einem Db/C ! Sehr gewöhnungsbedürftig, aber C-Moll7 klingt zu allgemein. Die drei Dur-Akkorde über C wären Ab-Dur, Db-Dur, Eb-Dur.

C-Lydisch
1. C-Lydisch ist die vierte Stufe einer G-Dur Tonleiter.
2. C-Dur Pentatonik mit übermäßiger  #4 (F#) großer 7 (B) zusätzlich.
3. C-Dur Tonleiter mit übermäßiger #4, der charakteristisch schwebende Sound.
4. Die Halbtonschritte liegen zwischen der 4. – 5. und 7. – 8. Stufe.
5. Begleitung empfohlen mit D/C, z.B. im 2. Bund. Die drei Dur-Akkorde über C wären G-Dur, C-Dur, D-Dur.

C-Mixolydisch
1. C-Mixolydisch ist die fünfte Stufe einer F-Dur Tonleiter.
2. C-Dur Pentatonik mit 4 (F) und b7 (Bb) zusätzlich.
3. C-Dur Tonleiter mit b7, die einzige Dur-Tonleiter mit b7, der bluesig rockige Sound!
4. Die Halbtonschritte liegen zwischen der 3. – 4. und 6. – 7. Stufe.
5. Begleitung empfohlen mit Bb/C, (Bb711) z.B. im 6. Bund, oder bluesige Grooves über C7. Die drei Dur-Akkorde über C sind F-Dur, Bb-Dur, C-Dur.

C-Aeolisch (natürlich Moll)
1. C-Aeolisch ist die sechste Stufe einer Eb-Dur Tonleiter.
2. C-Moll Pentatonik (1, b3, 4, 5, b7 or C, Eb, F, G, Bb) mit 2 (D) und b6 (Ab) zusätzlich.
3. Eine natürliche Moll-Tonleiter, oder Dorisch mit b6, eine Gemeinsamkeit mit Phrygisch, aber hier ist der Unterschied die b2. Von C-Dur aus wäre es mit b3 (Eb), b7 (Bb) und b6 (Ab), also zu kompliziert. Das Charakteristische ist die 2 und die b6.
4. Die Halbtonschritte liegen zwischen der 2. – 3. und 5. – 6. Stufe.
5. Begleitung empfohlen mit Ab/C, z.B. im 6. Bund, mit Terz im Bass. Die drei Dur-Akkorde über C wären hier Eb-Dur, Ab-Dur, Bb-Dur.

C-Lokrisch
1. C-Lokrisch ist die siebte Stufe einer Db-Dur Tonleiter.
2. C-Moll Pentatonik mit b5 statt reiner 5, Vorsicht! Zusätzlich kommt die b2 und b6.
3. C-Dur Tonleiter bei der alles ein Halbton tiefer ist außer der vierten Stufe: b2 (Db) b3 (Eb), b5 (Gb), b6 (Ab), b7 (Bb ), oder eine Phrygische Tonleiter mit b5.
4. Die Halbtonschritte liegen zwischen der 1. – 2. und 4. – 5. Stufe.
5. Begleitung empfohlen mit C-Moll7b5, z.B. im 8. Bund. Die drei Dur-Akkorde über C wären Db-Dur, Gb-Dur, Ab-Dur.

Übe/Lernreihenfolge
Als Tipp eine Reihenfolge, damit man immer nur auf einen unterschiedlichen Ton achten muss:
C- Lydisch, C-Ionisch, C-Mixolydisch, C-Dorisch, C-Aeolisch, C-Phrygisch, C-Lokrisch.

Finn Olafsson – Hamlet’s Castle/Music From North Sealand

Der Vollprofi Finn Olafsson ist schon seit den sechziger Jahren aktiv. Nach europaweiten Erfolgen mit der Rockband „Ache“ spielt er seit den Siebzigern zunehmend akustisch und beschäftigt sich unter anderem intensiv mit Renaissance Musik. Zwischen zahlreichen Band und Duo Projekten, eigenem CD Label und Musikverlag gönnt er sich gelegentlich eine Soloscheibe. ‚Music From North Sealand‘ entstand 2011 in Zusammenarbeit mit VisitNordsjaelland. Auf der Suche nach einem Souvenir, das den Norden der dänischen Insel Seeland repräsentiert, wird dankbar Finns lang gehegtes Projekt umgesetzt. Hörer werden in atemberaubend malerische Landschaften mit Hügeln, Wiesen, weiten Wäldern, großen Seen entführt, erleben Stille im Kloster und märchenhafte Schlösser mit Hofszenen, alten Tänzen zwischen keltischen Klängen, Renaissance und Moderne. Der Longplayer kommt mit einem liebevoll gestalteten 20-seitigen Booklet, das für jedes Stück einen persönlich regionalen Bezug herstellt. Obwohl dieser Leitfaden die zeitlosen Melodien in die Nähe von Programmmusik rückt und den Eindruck zugleich herzlicher und intimer macht, lässt sich die atmosphärisch stimmungsvolle Musik des Meisters der Open-Tunings aber auch ohne Gebrauchsanweisung genießen. Quasi als musikalische Visitenkarte oder Appetizer dient nun die Single-Auskopplung ‚Hamlet’s Castle‘ mit zwei Versionen der Hymne über das Renaissanceschloss zu William Shakespeares Tragödie vom Prinz von Dänemark. Auf dem Album sucht man den Titel vergeblich, denn er versteckt sich als Grande Finale der Schlösser-Suite und wurde für die Single neu abgemischt. Gerade bei diesem majestätischen Thema überzeugt Olafssons kultivierter Ton äußerst geschmackvoll im Arrangement mit Overdubs. Unisono mit dezenter Stratocaster, unterlegt mit Bass und zusätzlicher Perkussion instrumentiert ist die Szene wunderbar plastisch herausgearbeitet.
Jens Hausmann

Webseite von Finn Olafsson

Leleland – Ukulelenshop in Berlin Kreuzberg

Bei der Recherche zu einem längeren Artikel über die Geschichte der Ukulele für das Magazin Akustik Gitarre machte mich ein Spezialgeschäft in Berlin Kreuzberg neugierig, nun hatte ich die Gelegenheit den auf Ukulele spezialisierten Laden selbst zu besuchen.

Harald Truetsch Leleland, Berlin, www.leleland.eu

Harald Truetsch, Leleland, Berlin, www.leleland.eu

In Deutschland ist die Ukulele etwa seit den 50er Jahren präsent. Weitere fünfzig Jahre hat es gedauert, bis sie sich im derzeitigen Boom halbwegs vom Spielzeug-Image befreien konnte. Aufregend vielschichtig ist das Feld inzwischen mit Virtuosen wie Jake Shimabukuro, Sängern wie dem viel zu früh verstorbenen Israel Kamakawiwo’ole (‚Over The Rainbow’), dem Ukulele Orchestra Of Great Britain, oder sogar dem Grunge-Rocker Eddie Vedder besetzt. Hierzulande denkt man seit den 90ern an Künstler wie Götz Alsmann und Stefan Raab. Allein in Berlin gibt es neben vielen Enthusiasten gleich mehrere Bands und Ukulelenorchester. In Berlin Kreuzberg an der Gneisenaustraße hat der Grafikdesigner Harald Truetsch vor einigen Jahren das größte Spezialgeschäft Deutschlands, oder gar Europas eröffnet. Er selbst ist seit den 70er Jahren im Thema, aber seine Liebe zur Ukulele wurde durch einen Freund wieder neu erweckt und dabei fiel auf, dass es durchaus Bedarf an einem guten Fachgeschäft gibt. Die etwas ungewöhnlichen Öffnungszeiten ab 12 Uhr ermöglichen weiterhin ein Berufsleben im Hinterzimmer und vorne im Laden ist dann nachmittags grundsätzlich gute Stimmung, denn die kleinen Instrumente sorgen immer für ein Lächeln. An die 150 Ukulelen hat der nebenher aktive Musiker vor Ort, hinzukommt Zubehör wie Gurte, Ständer, Taschen, Saiten und Filzplektren. Schaut man sich die vorrätigen Noten und Bücher an, geht es längst über Old-time, hawaiianische Musik, Jazz-Schlager und Folk hinaus, das Lehrmaterial umfasst eine ganze Reihe von Liedersammlungen aus den Bereichen Rock und Pop. Grob zwischen 50 und 2500 Euro liegt eine spielbare Ukulele, wenn man den Ladeninhaber fragt. Wer sich etwas Schönes gönnen möchte lässt sich gern Marken wie Moana oder Brüko empfehlen, Preislage etwa 100 bis 250 Euro. In den höheren Preisklassen geht es dann weiter mit Herstellern wie Martin oder Maton. Nach Geschäftsschluss gibt es im Laden Anfängerkurse oder sogar Workshops zu speziellen Themen, wie Elvis Presley für Ukulele, die Altersgruppe ist dabei zumeist erwachsen. Im Schnitt zwischen 25 und 65 Jahren weiß man diese Leidenschaft zu genießen, etwa die Hälfte davon sind Gitarristen auf der Suche nach neuen Inspirationen. Der Unterricht wird von keinem Geringeren als Andreas David von den Lucky Leles geleitet, das allein wäre schon Grund genug für ein Wochenende in Berlin. Hinzu kommen regelmäßige Session Treffen im Gasthaus Valentin in Kruezberg. Übrigens hat Harald Truetsch im November 2012 ein Konzert mit dem Ukulele Orchestra Of Great Britain im Admiralspalast organisiert, auch zu dem Thema darf man sicher gespannt sein.

Webseite Leleland
Jens Hausmann

Eddie Vedder – Ukulele Songs

Ukulele? Unrockbar, oder? Ausgerechnet dieses fröhliche kleine Instrument hat sich der melancholische Bariton für seine Songs ausgesucht, um von Liebe, Herzbluten, Verlust und Verzweiflung zu singen. Von den Grunge-Fans vermutlich eher mit gemischten Gefühlen aufgenommen bietet die CD genau das, was der Titel verspricht. Der Frontman von Pearl Jam liebt die kleinen Viersaiter ohne jegliche Ironie, wie er schon auf Binaural mit ‘Soon Forget’ gezeigt hat und schlug damit in die Bresche von ‘Ram On’, McCartneys charmanten Genre-Prototyp. Mit unerhörtem Drive geht es gleich mit dem Pearl Jam Klassiker ‘Can’t Keep’ als Opener ordentlich zur Sache. Für Ukulele-Fans ist es eine inspirierende Offenbarung, wie erfrischend anders er klingt, völlig bodenständig, sein Sound braucht keinerlei spektakuläre Tricks. Diese entwaffnend unaffektierte Haltung animiert auf der Stelle zum Nachahmen! In erster Linie geht es um Songs, die der Barde vor längerer Zeit schrieb, Highlights wären die Ballade vom gebrochenen Herzen ‘Sleeping By Myself’, das romantische ‘Longing To Belong’, oder ‘Light Today’ ein Surfer Mantra mit zusätzlichen Strandgeräuschen. Sogar Glen Hansard kam für Aufnahmen vorbei und sang die zweite Stimme zu ‘Sleepless Nights’. Teilweise sind die Ukulelenspuren gedoppelt, weitere Instrumente gibt es nur sparsam als i-Tüpfelchen. Teils lagerfeuerverdächtig haben sich einige Cover-Stücke eingeschlichen, der Rausschmeißer ‘Dream A Little Dream’ á la Tom Waits wäre vielleicht nicht nötig gewesen, aber das Duett ‘Tonight You Belong To Me’, bekannt aus dem Film ‘The Jerk’ ist mit Chat Marshall ganz vortrefflich gelungen. Andere Stücke hat der Sänger zu seinem eigenen Ding gemacht, wie ‘Once In A While’ von dessen originaler Melodie nicht mehr viel zu erkennen ist. Weniger Soloprojekt als Souvenir für Langzeit Fans ist es insgesamt eine reife distinguierte Platte mit schönem Cover und Textbooklet, die für Vedder auch eine persönliche Herausforderung war: eine Songwriting-Übung mit nur einem Sound. Die Ukulele setzt sich gut durch und bietet einen wunderbaren Kontrast zur sonoren Stimme. Sicher konnte Herr Vedder damit in der Ukulelen-Szene eine Menge Fans hinzugewinnen.

Jens Hausmann

Andrea Valeri

Andrea Valeri

Andrea Valeri, Musikmesse Frankfurt 2013. Foto: Jens Hausmann

Auf der diesjährigen Frankfurter Musikmesse hatte ich die Gelegenheit den jungen italienischen Fingerstyle Virtuosen und Maton-Endorser Andrea Valeri zu einem kurzen Interview zu treffen.

Hallo Andrea. Danke, dass du etwas Zeit für mich hast, erzähl uns mal wie du zur Gitarre gekommen bist.
Was mich zur Gitarre gebracht hat war eher Zufall. Ich sah jeden Samstag Chuck Norris in Walker Texas Ranger, die Filmmusik war für mich der Grund mit der Gitarre anzufangen. Ich wollte das Thema spielen und das ging nicht auf meinem Spielzeug Klavier. Dann war da noch dieses kleine Holzding mit drei Saiten in der Ecke und ich versuchte es damit. Mir gefiel das Gefühl darauf zu spielen und ich dachte mir, …

…kann ich mehr Saiten haben!
Genau. Ich bekam erstmal ein Nein als Antwort, das hat sich später geändert.

Andrea Valeri

Andrea Valeri, Musikmesse Frankfurt 2013. Foto: Jens Hausmann

Wie alt warst du damals?
Ich war elf und ich erinnere mich, dass ich etwa anderthalb Jahre später schon Konzerte mit meinem Freund Lorenzo spielte, wir gingen in die Schulen und spielten als Duo. Das hat Spaß gemacht. Die Geschichte geht weiter. Ich sagte zu ihm, warum fragen wir nicht einen Bassisten und einen Drummer, ob sie sich anschließen? Tolle Idee, sagte er, aber die müssten wir bezahlen. Da wir uns das nicht leisten konnten, hatte sich das erledigt. Ich hatte also meinen ersten Grund eine Soloband zu werden! Ich versuchte schon mehrere Sachen gleichzeitig zu spielen: Basslinien, Perkussion und mein Freund spielte Rhythmus und sang.

Und später hast Du dann Gitarristen gefunden wie Michael Fix?
Ja und natürlich Tommy Emmanuel und all die anderen, das war ziemlich neu für mich als ich etwa vierzehn war, in Italien ist das nicht die Musik, die man üblicherweise hört. Ich wusste nicht mal was eine Akustikgitarre mit Stahlsaiten ist, ich spielte eine elektrische und eine klassische Gitarre. Ich fand, dass sich meine bisherige Spielweise gut mit der Fingerstyle-Idee kombinieren lässt, um wieder einen Schritt weiterzukommen. Das habe ich dann weiter entwickelt bis ich mit sechzehn anfing zu touren.

So konntest du also die einzelnen Puzzlestücke zu einem Ganzen zusammenfügen.
So ist es und vom Anfang mit sechzehn bis hier bin ich seit sechs Jahren unterwegs. In den Jahren ist viel passiert, ich habe viel Erfahrung gesammelt, Leute kennengelernt, von ihnen gelernt, das auf der Bühne versucht umzusetzen und ich fühlte mich Stück für Stück sicherer und kompletter mit dem was ich tue. Das wichtigste für die junge Spielergeneration ist von anderen zu lernen. Ich mag es nicht, wenn Leute immer nur vergleichen und werten, es geht nicht darum besser als andere zu sein. Sei wer du selbst bist.

Andrea Valeri

Andrea Valeri, Musikmesse Frankfurt 2013. Foto: Jens Hausmann

Das Authentische eben, keiner kann so sein wie du…
Und ich kann nicht so sein wie jemand anders! Ich stelle immer die Musik an erste Stelle. Ich bin nur das Medium, die Musik ist das große Ding, der Protagonist und ich übersetze das für die Leute, die mir zuhören und bleibe hinter der Musik. Wenn mich die Leute nach dem Konzert fragen, wann ich wieder komme, habe ich genau das gut gemacht. Sie lieben meine Stücke und nicht mich persönlich. Keine Sprache ist universeller als Musik, die größte Community. Es ist mir eine Ehre dabei zu sein und ein Poet dieser universalen Sprache zu sein. Das ist alles!

Eine sehr schöne Philosophie! Etwas Ähnliches würde Tommy Emmanuel sagen, aber ich finde es beeindruckend, wenn ein so junger Musiker wie du schon diese Einstellung hat. Deswegen berührt dein Spiel.
Danke, für das Kompliment. Vieles habe ich von Michael Fix gelernt, ich konnte viel mit ihm teilen und er ist immer sehr ehrlich mit seiner Meinung und Gedanken. Wenn ich auf der Bühne stehe, möchte ich den Kontakt zum Publikum, es ist wie eine große Familie für mich. Dann kann ich die Aufmerksamkeit auf meine Welt lenken und die Musik teilen und die Leute auf eine Reise mitnehmen. Was ich an Mark Knopfler schätze und live erlebt habe sind zwei einfache Sachen: die richtigen Töne zur richtigen Zeit. Punkt. Da versuche ich hin zu kommen, ich bin dreiundzwanzig er ist dreiundsechzig, es ist noch ein langer Weg zu lernen, die Gefühle zu vermitteln. Es ist wie ein Film Soundtrack, der die Geschichte des Films erzählt, ich versuche mit der Musik auch eine Geschichte zu erzählen. Ich möchte kein Gitarrist sein, sondern ein Musiker. Dafür muss ich alles geben, auch wenn ich wie heute nur mit zwei Finger spielen kann, weil ich mich gestern verletzt habe. Ich versuche in jedem Moment mein Bestes. Viele junge Leute spielen 12 Stunden am Tag um besser zu werden, aber woher kommt die Inspiration, wenn man nicht lebt und keine Leute trifft. Dann wird nur die Technik besser, aber man hat nichts mitzuteilen. Ich versuche die Welt zu verstehen und zu reflektieren, das lernt man auf Tour.

Andrea Valeri

Andrea Valeri, Musikmesse Frankfurt 2013. Foto: Jens Hausmann

Woher hast du all diese guten Ideen?
Sie sind überall, man muss es nur sehen. Ich brauchte die Meister, um das zu verstehen und umzusetzen, aber die Ideen waren schon vorher da. Es ist die eigene Wahrnehmung, aber ich brauchte Hilfe sie zu lenken. Auf der anderen Seite bin ich auch Perfektionist, aber nicht auf Kosten von Feeling und Emotionen, da nehme ich lieber kleine Fehler in Kauf, nobody is perfect! Darum sind Live-Konzerte für mich die Essenz. Du hörst die menschliche Seite des Künstlers, man baut eine Verbindung auf und hört seine Geschichte und fühlt es! Gerade in Deutschland wird gerne viel verglichen und gewertet, habe ich das Gefühl. Das ist in Australien zum Beispiel ganz anderes, dort schätzt man, dass jeder eine eigene Stimme hat. Ich habe mal gelesen Mark Knopfler ist vielleicht die Nummer 52 in der Weltrangliste oder so, aber live brauchte ich nur zwei Töne von ihm für eine Gänsehaut am ganzen Körper, er rührt Menschen zu Tränen, Freude und macht glücklich und verkauft Millionen von CDs und Konzertkarten. Er spielt nicht einfach nur Sultans of Swing, es ist sein Stück das jeder kennt und hinter dem er zurücktritt. Da möchte ich mal hinkommen, es geht nicht allein um Spieltechnik und Virtuosität.
Music is poetry, music ist emotion, music is about sharing!

Danke für das Gespräch!
Gern geschehen.

Jens Hausmann

Webseite Andrea Valeri  Andrea Valeri spielt Maton Gitarren,  Maton Vertrieb

Andrea Valeri CD Downloads bei Amazon: Maybe & Daydream

Paul O’Brian – Long May You Sing

Paul O'Brian

Musikmesse Frankfurt 2013 Foto: Jens Hausmann

Als der Engländer mit irischen Wurzeln in den Nordwesten Kanadas übersiedelte wollte er sich schon aus dem aktiven Musikbusiness zurückziehen und lieber als Lehrer arbeiten. Es kam anders, denn daraus wurde ein Neuanfang: es fehlte nur noch eine denkwürdige Fahrt in den Sonnenuntergang, um die eigentliche Bestimmung zu finden und die musikalische Karriere sollte erst richtig losgehen. In England waren es noch vornehmlich Cover-Songs und Pub-Gigs. Aber Kanada inspirierte ihn nun endlich dazu ein echter Singer/Songwriter mit eigenem Material zu werden. Mit der aktuellen CD widmet Paul O’Brian seiner Wahlheimat ein würdiges Tribut. Der Kreis schließt sich hier zwar wieder mit Cover-Songs, aber unter ganz anderen Vorzeichen, oder mit den Worten des Künstlers: „My final thank-you is to Canada.“

Ich durfte schon einige Male über Paul O’Brian für Akustik Gitarre schreiben, so auch zur aktuellen CD ‚Long May You Sing’ (demnächst in AG &/13) hier folgt quasi als Nachschlag noch ein kleines Interview zur aktuellen Tour.

Hallo Paul, danke dass du dir hier in Frankfurt auf der Musikmesse die Zeit nimmst. Erzähl uns etwas über die neue CD und aktuelle Tour.
Gern, das Album heißt ‚Long May You Sing’, benannt nach Neil Youngs Song, den er über sein Auto schrieb. Die Tour dazu geht am 15. September los, wir freuen uns schon sehr drauf.

Interessant! Mit so einer Auto Geschichte kann man sich ja prima identifizieren.
Genau, jeder hatte mal so ein Auto. Die CD konnte ich mit Don Ross aufnehmen, damit erfüllte sich ein Traum. Ich war tief beeindruckt, als ich ihn das erste Mal in Kanada hörte, zehn Jahre später sitze ich nun selbst mit ihm im Studio, unglaublich! Don spielte auch eins seiner eigenen Stücke (Brooke’s Waltz), ein Solo-Gitarrenstück für Brooke. Ein weiteres Instrumental stammt vom Fiddle-Spieler Oliver Schroer (A Song For All Seasons) und dann gibt es noch eins von mir (Silvia’s River). Der Rest sind kanadische Songs. Manche Favoriten sind so bekannt, dass ich sie noch aus Zeiten kenne, als ich in England und Irland aufwuchs, andere kennt man eher weniger.

Du hast die Stücke teilweise geändert, bei ‘Big Yellow Taxi’ ist der Chorus länger, oder?
Gut möglich, es ist immer die Frage der Balance, möglichst einen eigenen Weg zu finden aber andererseits dem Stück treu zu bleiben. Wenn ich Songs lerne, höre ich sie vorher nur ein – zwei Mal, und mache dann sicher auch Fehler, aber mit etwas Glück bringt das einen kleinen Unterschied und hält mich vom kopieren ab, was ich ohnehin nicht könnte und selbst wenn: auch eine perfekte Kopie wäre völlig uninteressant. Man muss eine andere Richtung finden!

So gehst du mit den Stücken um, als wären sie von dir?
Im Grunde ja. An dem Joni Mitchell Song bin ich schon seit Jahren und ihr 70. Geburtstag war auch der Anlass für das ganze Projekt. Es macht natürlich einen Unterschied wenn man als Mann etwas auswählt, was im Original von einer Frau gesungen wurde. Vermutlich bekäme ich einen Schrecken, wenn ich mir das Original jetzt wieder anhören würde, aber solange ich mit meiner Version niemanden störe oder großen Mist baue ist es wohl in Ordnung. Don gab mir bei den Aufnahmen immer einen guten Referenzpunkt. Er kennt das Material In- Auswendig und stupste mich hier und da zu recht, wenn ich zu sehr von der Melodie abwich. Wir haben es unter uns ausgemacht, es lässt sich ganz hervorragend mit Don arbeiten und macht Riesenspaß. Die Songs sind so stark, gutes Material verlangt eine gute Performance, da darf nichts anbrennen.

Paul O'Brian

Musikmesse Frankfurt 2013

Kannst du noch konkreter auf einzelne Stücke eingehen, zum Beispiel das Tuning bei ‘Big Yellow Taxi’?
Oh, das ist einfach in Standard-Stimmung mit einem E-Dur Akkord in der V. und VII. Lage. Also A über E and B über A und in der XII Lage als Oktave. Mit den offenen Saiten klingt das wie ein Open Tuning. Ich finde es wichtig, am besten gleich mit anderen Tonarten oder Tunings anzufangen, um von vornherein einen Unterschied zu bekommen. Aber bei ‘Hallelujah’ habe ich mich zurück gehalten, ganz simpel, bei so einem perfekten, ikonischem Song, muss man sehr vorsichtig sein. Am Ende ist es dann ein Mix aus einem eigenem Weg und Kopieren. Bei Bruce Cockburns ‘ Pacing the Cage’ wusste Don als alter Cockburn Fan, viel genauer wie es geht, ganz so konnte ich es nicht, als musten wir einen Kompromiss finden. Mittendrin haben wir ‘Creation Dream’ von Cockburn als Instrumental eingebaut. Manche Songs kannte ich nicht mal im Original, sondern von anderen Sängern. ‘Sonny’s Dream’ von Ron Hynes kennt man in Irland von Christy Moore und glaubt es wäre von ihm. Ron lebt aber in Neufundland und dort ist es so etwas wie eine Hymne. Christy hat sogar den Text an irische Verhältnisse angepasst und an seiner Version habe ich mich orientiert. Also ist es absolut keine puristische Scheibe geworden, sondern sie reflektiert, wie die Songs zu mir gekommen sind.

Hast du auch Glen Hansards ‘Falling Slowly’ aufgenommen, wie du es heute gespielt hast?
Nein, das ist nicht auf dem Album. Ich singe das gern mit meinen Kindern, mit meiner Tochter im Duo. Weil die BSG Gitarren in Tschechien gebaut werden, fand ich es gerade passend, denn der Song ist durch Marieta ja auch zur Hälfte tschechisch. Auf der CD ist auch ‚Jasper’, ein Song von Aidan Knight, den auch kaum jemand kennt. Er ist ein großartiger Singer/Songwriter. Auch von Sarah McLauchlan ist etwas dabei und von Stan Rodgers ein quintessentieller kanadischer Songwriter. ‘If You Could Read My Mind’ von Gordon Lightfoot durfte nicht fehlen und eine versteckte Version von Hallelujah, aber mehr wird nicht verraten.

Und das gesamte Album ist von euch beiden allein eingespielt?
Oh, nein, es ist im typischen Stockfisch Stil: Gunter bringt seine Leute ein, obwohl Don auch Bass gespielt hat. Stockfisch ist für bestimmte Sachen bekannt, eine davon ist Hans-Jörg Maucksch am Fretless Bass. Wenn man dort produziert, soll das so sein und wer wäre ich wenn ich das ändern wollte? Ich bin froh und dankbar über die Gelegenheit mit einer Legende wie Gunter Pauler arbeiten zu dürfen. Ich mache meinen Part, suche das Material aus und arrangiere die Songs. Dann spiele ich die Gitarren ein, in diesem Fall mit Don. Gunter fragt mich nach weiteren Wünschen und ich sage vielleicht, hier hätte ich gern eine Dobro, da ein paar Backvocals. Meine Vorschläge werden nicht unbedingt alle umgesetzt, aber er schreibt alles auf den Tracksheet und behält es im Hinterkopf. und was  geht macht er es möglich. Anders kann die Zusammenarbeit auf die Distanz nach Kanada nicht gehen und was den Mix angeht, macht er es sowieso besser als ich je könnte. So habe ich mit Don die Gitarren live und ohne Click eingespielt, Don hat dann hier und da noch eine Baritongitarre, Bass und seine deutsche Frame mit Effekten eingespielt und unsere Studioarbeit war beendet.

Verrate uns zum Schluss noch ein paar Details zur Tour ab September.
Klar, wir spielen im Trio mit Lars Hansen an der Gitarre und Heinz Lichius der Bassist und Schlagzeuger. Wir werden mit Gitarre, Bass und Perkussion viel Variation reinbringen können, eine tolle Gelegenheit und Herausforderung, denn ich möchte es gern möglichst interessant machen. Die Tour geht am 15. September los und läuft etwa vier Wochen. Natürlich geht es primär um die Songs vom aktuellen Album, es wird sicher aufregend!

Ich freue mich schon drauf, dich auf Tour zu sehen, danke, dass du dir die Zeit genommen hast, Paul!
Es war mir ein Vergnügen, danke!
Webseite von Paul O’Brian Paul O’Brian spielt Rozawood, BSG Gitarren und AER Amps

Paul O’Brian bei Amazon: Long May You Sing
Jens Hausmann